Bevor Sie Wassersport betreiben, sollten Sie Ausrüstung wählen, die Sicherheit und Komfort vereint. Grundsätzlich stehen Ihnen zwei Sportbekleidungsmarken zur Auswahl: Rashguards und Neoprenanzüge. Wenn Sie mehr darüber erfahren und Rashguards oder Neoprenanzüge für Ihre Spieler kaufen möchten, erklärt Ihnen dieser Artikel die Unterschiede.
Die Grundlagen verstehen
Was sind Rash Guards? 
Das Rashguard ist ein leichtes, flexibles, bequemes und eng anliegendes Sportbekleidungsstück, das sich eng an den Körper anschmiegt. Seine Hauptfunktion besteht darin, den Träger vor Abschürfungen zu schützen – daher der Name ‘Rashguard’. Es bietet außerdem Sonnenschutz. Verschiedene Modelle, leuchtende Farben und Ärmellängen stehen zur Auswahl.
Was sind Neoprenanzüge?
Ein Neoprenanzug ist speziell für Wassersport und Tauchen konzipiert. Seine Hauptfunktion besteht darin, dem Sportler Wärme, Auftrieb und Schutz unter Wasser zu bieten. Darüber hinaus sind verschiedene Materialstärken je nach Wassertemperatur erhältlich.
Materielle Unterschiede
Rashguards bestehen aus synthetischen Fasern wie Elasthan, Nylon und Polyester. Diese Materialien sind leicht, glatt, atmungsaktiv, elastisch und strapazierfähig. Zwischen den Fasern befinden sich Poren, die Luft und Wasser ungehindert durchlassen.
Neoprenanzüge bestehen hauptsächlich aus Neopren. Dabei handelt es sich um eine Art Schaumgummi, der schwammartig ist. In der Regel ist sowohl die Innen- als auch die Außenseite des Neoprens mit einer Nylonschicht versehen. Dies erleichtert nicht nur das An- und Ausziehen, sondern erhöht auch die Haltbarkeit. Darüber hinaus ist das Material dick und geschlossen. Die geschlossenen Zellen verhindern das Eindringen von Wasser und halten gleichzeitig die Körperwärme im Anzug.
Unterschiede bei Abdeckung und Passform
Rashguards sitzen wie eine zweite Haut und schmiegen sich eng an den Körper an. Durch ihr kompressives Design wird verhindert, dass überschüssiger Stoff im Wasser treibt und der Wasserwiderstand verringert wird. Sie sind in langärmligen, kurzärmligen oder ärmellosen Ausführungen erhältlich. Langärmlige Rashguards sind am beliebtesten, da sie eine umfassendere Abdeckung bieten. Außerdem haben sie entweder gar keinen Reißverschluss oder nur einen kleinen Reißverschluss im Brustbereich, der das An- und Ausziehen erleichtert.
Neoprenanzüge sitzen enger als Rashguards. Falten oder Blasen unter den Achseln oder am Rücken lassen kaltes Wasser eindringen und die warme Schicht wegspülen. Daher ist es normal, sich an Land etwas eingeengt zu fühlen. Neoprenanzüge bedecken zudem den Großteil des Körpers. Der genaue Bedeckungsbereich hängt jedoch von der Wassertemperatur ab. Die meisten Neoprenanzüge haben außerdem einen langen Reißverschluss am Rücken oder an der Brust.
Unterschiede beim Wärmeschutz
Rashguards haben keine wärmende Schicht. Sie sind leicht und dünn. Bei Wind kann man frieren. Wärmeschutz bietet nur körperliche Aktivität, da diese Wärme erzeugt. Sobald die Bewegung aufhört, sinkt die Körpertemperatur rapide.
Eine der Hauptfunktionen von Neoprenanzügen ist der Wärmeschutz. Sie sind dick und winddicht. Sie halten dich durch deine Körperwärme warm. Das Neoprengewebe enthält viele geschlossene Luftbläschen, die das Wasser von außen abschirmen. Diese Bläschen erwärmen sich und schließen das Wasser im Anzug ein, wodurch eine stabile Wärmeschicht entsteht. Du wirst dich auch dann warm fühlen, wenn du dich nicht bewegst.
Unterschiede in den Wassertemperaturen
Rash Guards
Rashguards eignen sich nur für tropische und warme Gewässer mit einer Temperatur über 20 °C. Da sie keine wärmende Schicht haben, friert man in Wasser unter 20 °C schnell.
Neoprenanzüge
● Warmes Wasser (über 20 °C)
Für warme Gewässer eignen sich 1-2 mm kurze Neoprenanzüge oder 3/2 mm lange Neoprenanzüge. Die 3/2 mm dicken Anzüge halten nicht nur warm, sondern bieten auch Sonnenschutz. Sie bieten vollständige Bedeckung und sind daher ideal für Sommer und Frühherbst.
● Mildes Wasser (60°F – 67°F / 16°C – 19°C)
Bei Wassertemperaturen unter 20 °C ist ein Neoprenanzug unerlässlich, um warm zu bleiben. Für gemäßigte Gewässer reichen Neoprenanzüge mit einer Dicke von 3–4 mm aus. Diese Modelle bieten Wassersportlern im Herbst und Frühling Komfort und Bewegungsfreiheit.
● Kühle Gewässer (50°F – 59°F / 10°C – 15°C)
Für kühlere Gewässer eignet sich ein 5 mm dicker Neoprenanzug. Zusätzlich sind Füßlinge und Handschuhe notwendig, damit Hände und Füße nicht erfrieren. Viele Neoprenanzüge verfügen außerdem über ein zusätzliches Wärmedesign im Brustbereich und anderen wichtigen Körperpartien.
● Kaltes Wasser (unter 50°F / unter 10°C)
Für kaltes Wasser empfiehlt sich ein Trockenanzug oder ein 7 mm dicker Neoprenanzug, um ausreichend Wärme zu gewährleisten. Bei extrem niedrigen Temperaturen ist ein Trockenanzug unerlässlich. Er ist zwar teurer als ein Neoprenanzug, bietet aber einen vollständig geschlossenen Schutz, isoliert den Körper vom Meerwasser und hält trocken. Zusätzlich wird weitere Ausrüstung wie eine Neoprenhaube, Handschuhe und Füßlinge benötigt.
Unterschiede in der Wartung
Rashguards sind pflegeleicht. Wichtig ist, sie direkt nach dem Tragen zu waschen. So schützen Sie die Stoffe vor Salzwasser, Sonnencreme und Schweißflecken. Geben Sie sie anschließend in einen Wäschesack und waschen Sie sie mit einem milden Waschmittel oder per Hand. Achten Sie darauf, dass das Wasser kalt ist. Trocknen Sie die Rashguards im Schatten, da sie sonst ausbleichen können. Legen Sie sie zum Schluss flach hin und falten Sie sie zusammen, bevor Sie sie in den Schrank hängen.
Die wichtigste Pflege für Neoprenanzüge ist der Schutz des Neoprens. Zuerst sollten Sie den Anzug gründlich waschen, insbesondere die Bereiche um die Reißverschlüsse. Dadurch werden Salzkristalle entfernt. Anschließend empfiehlt sich ein spezielles Reinigungsprodukt für Neoprenanzüge, um Chlor zu neutralisieren und die natürlichen Öle des Neoprens zu erhalten. Zum Trocknen sollte der Anzug im Schatten und an einem gut belüfteten Ort getrocknet werden. Falten oder legen Sie ihn zum Trocknen flach hin, um ein Ausleiern und Verformen zu vermeiden. Lagern Sie den Anzug flach.
Unterschiede bei den Vorteilen
Vorteile von Rash Guards
● Sonnenschutz
Viele Rashguards verfügen über einen UV-Schutzfaktor (UPF), um Sportler vor UV-Strahlung zu schützen. Langärmlige Rashguards sind besonders beliebt, da sie umfassenden Schutz und physikalischen Sonnenschutz bieten. Dadurch ist das häufige Eincremen mit Sonnencreme nicht nötig.
● Reibungsvermeidung
Die Stoffe von Rashguards sind strapazierfähig. Sie verhindern Reibung zwischen Haut und Sportausrüstung. Darüber hinaus schützen sie vor Hautinfektionen durch Meeresmikroorganismen und Sandpartikel. Das ist die Kernfunktion von Rashguards: Sie sorgen für ein angenehmes Tragegefühl.
● Feuchtigkeitsableitend
Rashguards bestehen aus synthetischen Fasern mit Kapillarwirkung. Sie absorbieren Schweiß schnell und fördern dessen Verdunstung. Das Material ist meist doppelseitig oder gitterartig gewebt. Die äußere Schicht weist in der Regel eine wabenartige Struktur auf, wodurch die Oberfläche für die Schweißverdunstung vergrößert wird. Dank dieser natürlichen Eigenschaften der synthetischen Fasern bleibt die Haut relativ trocken.
Vorteile von Neoprenanzügen
● Isolierung und Wärme
Neoprenanzüge sind dick und bestehen aus Neopren, das eine Isolierschicht bildet. Die Körperwärme erwärmt das in dieser Schicht eingeschlossene Wasser. Die versiegelte Konstruktion schützt die Schicht vor dem Eindringen von Meerwasser und sorgt so für eine gleichmäßige Wärme.
● Auftrieb
Unzählige unabhängige Luftbläschen im Neopren sorgen für Auftrieb. Dadurch sparen Sie Energie und gleiten leichter an der Wasseroberfläche. Der natürliche Auftrieb in den Beinen ermöglicht eine horizontalere Schwimmhaltung und reduziert so den Wasserwiderstand.
● Muskelunterstützung
Es ist normal, dass Schwimmer im Meerwasser frieren und unwillkürlich zittern, um Wärme zu erzeugen. Dies führt zu Muskelermüdung. Trägt man jedoch einen Neoprenanzug, hält die Dicke des Materials und die Wärmeschicht die Muskeln warm. Dadurch kann der Energieverbrauch reduziert und die Schwimmzeit verlängert werden.
Größen- und Passformtipps
Rash Guards
Ein passendes Rashguard sollte eng am Körper anliegen. Achten Sie beim Anprobieren darauf, dass keine Falten oder Stoffansammlungen entstehen. Andernfalls erhöhen diese den Wasserwiderstand und die Reibung. Außerdem sollte der Saum lang genug sein, um die Taille zu bedecken. So wird verhindert, dass die Haut bei Bewegungen freiliegt.
Neoprenanzüge
Bei Neoprenanzügen sollten Sie weder zu enge noch zu weite Größen wählen. Der Halsausschnitt sollte eng anliegen, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Bündchen und Hosenbeine müssen an Handgelenken und Knöcheln eng anliegen, damit kein Wasser eindringen kann. Der Neoprenanzug muss Ihnen außerdem ausreichend Bewegungsfreiheit für tiefes Atmen ermöglichen.
Tipps
Wenn Ihre Kunden oder Spieler zwischen zwei Größen schwanken, empfehlen wir die engere Größe. Denn Rashguards und Neoprenanzüge können sich durch die schmierende Wirkung des Wassers etwas lockern. Dies gewährleistet nicht nur Flexibilität, sondern auch einen stabilen Schutz.
Häufig gestellte Fragen
Wann sollte man Rashguards tragen?
Sportler tragen Rashguards üblicherweise bei warmem Wetter, wenn die Temperatur über 20 °C liegt. An warmen Stränden herrschen UV-Strahlung, kaltes Meerwasser und andere herausfordernde Bedingungen. Rashguards schützen vor Sonnenbrand und Reibung. Sie eignen sich auch für alltägliche Aktivitäten wie Wandern, Angeln oder brasilianisches Jiu-Jitsu-Training.
Darf man ein Rashguard unter einem Neoprenanzug tragen?
Ja, ein Rashguard kann unter einem Neoprenanzug getragen werden. Viele Wassersportler nutzen Rashguards als Basisschicht, sowohl aus modischen Gründen als auch für optimale Leistung. Rashguards reduzieren die Reibung zwischen Haut und Neoprenanzug und erleichtern so das An- und Ausziehen. Sie bilden außerdem eine Schutzbarriere zwischen Haut und Neoprenanzug und verlagern die Reibung auf den Rashguard. Darüber hinaus absorbieren sie Schweiß und Talg, sodass der Neoprenanzug seltener gewaschen werden muss. Dies kann die Lebensdauer von Tauchanzügen verlängern. Außerdem wärmen Rashguards in kaltem Wasser. All diese Eigenschaften erhöhen den Komfort beim Wassersport.
Was sollte man nicht unter einem Neoprenanzug tragen?
Es gibt Kleidungsstücke, die Spieler unter einem Neoprenanzug nicht tragen dürfen. Beispielsweise ist Baumwolle ungeeignet, da sie Feuchtigkeit speichert und dadurch schwer und kalt wird. Auch lose Unterwäsche ist nicht erlaubt, da die zusätzlichen Stofflagen bei Bewegungen zu Reibung führen können. Vermeiden Sie außerdem scharfe Accessoires, da diese Ihren teuren Neoprenanzug beschädigen oder sogar ein Sicherheitsrisiko darstellen können. Tragen Sie schließlich nicht zu viele Schichten unter dem Neoprenanzug, da dies die Blutzirkulation beeinträchtigt und die Atmung erschwert. Um Ihre Spieler warm zu halten, empfiehlt sich eine Basisschicht aus Polyesterfasern oder Merinowolle.
Welche Farbe hat das beste Rashguard?
Die beste Farbe für Ihr Rashguard hängt von Ihren Bedürfnissen ab. Fluoreszierende Farben bieten die größte Sicherheit. Dank ihrer hohen Sichtbarkeit werden Sie von Rettungsschwimmern schnell erkannt. Für optimalen Sonnenschutz eignen sich dunkle oder helle Farben am besten. Wenn Sie ein kühleres Tragegefühl bevorzugen, sind helle Rashguards die beste Wahl. Diese sind jedoch nicht für Aktivitäten im Meer geeignet. Dunkle Farben helfen Ihnen außerdem, mit der Meeresumgebung zu verschmelzen. Das ist vorteilhaft für die Beobachtung von Meereslebewesen und zum Fotografieren.
Schlussbetrachtung
Es gibt viele Unterschiede zwischen Rashguards und Neoprenanzügen. Die richtige Ausrüstung ist für bestimmte Wassersportarten wichtig. Wenn Sie Rashguards für Ihre Sportler kaufen möchten, Toruniform Wir können Ihr bester Partner sein. Als professioneller Sportbekleidungsanbieter produzieren wir über 500 sublimierte Rashguards in unserer eigenen Fabrik. Zögern Sie nicht! Kontaktieren Sie uns für deine Rashguards!





